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Seit Anfang der Woche sorgt die Sicherheitslücke mit dem Namen „Poodle“ für Aufregung. Unser Provider, über den die Validierung der Mietcodes läuft, hat nun SSLv3 ohne Vorwarnung abgeschaltet. Dadurch haben seit heute früh viele Kunden die Fehlermeldung „Maximale Benutzeranzahl erreicht“ oder „Demomodus“ erhalten.

Wir haben nun die neue Version 8.4.11r2 des Revolver Servers zum Download bereit gestellt, die diesen Fehler behebt.

Alle Kunden mit einer Miet-Lizenz müssen umgehend auf die neue Version updaten! Ansonsten wird der Revolver Server in Kürze nicht mehr funktionieren. Wichtig: Erstellen Sie vor dem Update eine aktuelle Sicherheitskopie!

Die Clients können auf dem Stand von 8.4.11 bleiben.

Die neue Version finden Sie hier: http://www.revolversoftware.com/de/download/

 
 
ALTERNATIV FÜR HEUTE (17.10.2014):
 
Falls Sie jetzt dringend mit Revolver arbeiten müssen, bitten wir Sie, vorübergehend folgenden Freischaltcode zu verwenden:
 
GMPU-PEX9-Q7TE-H339-RSJZ-SJXL
 
Geben Sie den Code und die E-Mail-Adresse „office@revolversoftware.com“ ein.
 
Wählen Sie am Server das Menü „Einstellungen“ (bei Windows unter „Datei“ bei Mac unter „Revolver“) und wählen Sie dort den Punkt „Freischalt-Codes“. Gehen Sie unten rechts auf „Alle Codes entfernen“ und geben Sie dann den obenstehenden Freischaltcode wie gewohnt ein.
 
Falls Sie Hilfe oder Beratung benötigen, erreichen Sie uns hier:
 
 
 
 
Viele Grüße aus Aachen
 
 
Ihr Revolver-Team
Erstellt 17, Okt 2014 in News von bjoern.weiler
Die Umstellung des Revolver Clients auf HTML5 bedeutet erhebliche Erweiterungen am Revolver Server. Im Folgenden möchte ich Ihnen einen groben Überblick über die Server-Technik geben.

Der Revolver 9 Server basiert auf dem Server von Revolver 8. Die Grundstruktur bleibt daher gleich. Bedient wird der Server nach wie vor mit dem Programm "Server Monitor". Dieser ist um einige Optionen erweitert, aber nicht grundlegend geändert worden.

Der eigentliche Server, der unabhängig vom Server Monitor läuft, besteht nach wie vor aus vier verschiedenen Prozessen ("RControl", "RBalancer", "RServer", "RMail") sowie den Prozessen der PostgreSQL-Datenbank.

RControl und RMail mussten für den HTML5-Client nicht wesentlich geändert werden. Der RBalancer wurde so modifiziert, dass er Verbindungen über das verschlüsselte, sichere HTTPS abwickelt. Dabei haben wir auf eine Verschlüsselung nach modernstem Stand geachtet. In Revolver 8 war die Verbindung zwar ebenfalls verschlüsselt, allerdings nach einem anderem Verfahren, das in Browsern nicht verwendet wird.

Die eigentlichen Neuerungen sind aber im Prozess "RServer" eingezogen. Für jeden angemeldeten Client wird ein solcher Prozess gestartet. Dieser bleibt bestehen, bis der Benutzer sich abmeldet. Der RServer liefert nun HTML aus, sowie bei Anfragen an die API auch JSON. Dies macht der RServer übrigens eigenständig. Es ist also kein separater Webserver notwendig (Apache oder dergleichen).

In Revolver 8 war ein erheblicher Teil der Logik im Client integriert. Diese Logik wird in Revolver 9 nur noch innerhalb des RServers ausgeführt.

Ein Beispiel: Die Formel-Berechnung innerhalb von Dokumenten fand bislang komplett am Client statt. Wenn man also in einer Rechnung im Feld "Menge" in einer Zeile den Wert änderte, hat der Client anschließend alle erforderlichen Formeln ausgeführt, um die Positionssumme, die Mehrwersteuer, die Gesamtsumme usw. auszurechnen.

In Revolver 9 wird nur noch die geänderte Menge an den Server gemeldet, dieser berechnet dann alle Formelfelder neu und sendet die Ergebnisse an den Client zurück. Der Client setzt nur noch die fertigen Ergebnisse in die entsprechenden Felder ein. Im RServer existiert deshalb immer ein aktuelles Spiegelbild des Dokumentes, das am Client angezeigt wird.

Dieses kleine Beispiel steht stellvertretend für eine riesige Menge an Programm-Logik, die vom Client in den Server übertragen werden musste und zum Teil noch übertragen werden muss. Dafür kommt der HTML5-Client mit recht wenig eigener Logik aus. Der große Vorteil ist dabei, dass nur wenig JavaScript ausgeführt werden muss, und man somit auch mit langsamen Endgeräten flüssig arbeiten kann.
Erstellt 7, Okt 2013 in Revolver 9 von paul.gaspar
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