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Anhänge ins Dateisystem

Revolver 9 legt E-Mails und die dazugehörigen Anhänge nicht mehr in der Datenbank ab. In Revolver 8 führt das noch zu einer rasch anwachsenden Datenbank. Backups werden riesig und das Handling ineffizient.

Mit dem neuen Konzept werden Mails im Dateisystem abgelegt. Dazu erstellt Revolver 9 eine Ordnerstruktur, die nach Jahr - Monat - Tag organisiert ist. Innerhalb des Tages-Ordners werden Speicherordner angelegt, die jeweils bis zu 500 Mails aufnehmen, bevor ein neuer Ordner erstellt wird.

Dadurch, dass die Datenbank keine Anhänge mehr enthält, bleibt sie kompakt. Im Ergebnis wird das Backup wesentlich schlanker und das Neueinspielen nimmt weniger Zeit in Anspruch.

Das Backup der Mails mit Anhängen ist nun inkrementell. Das bedeutet, dass nur die Daten gesichert werden, die neu hinzugekommen sind. Auch das sorgt für ein erheblich geringeres Backup-Volumen.

IMAP und POP3 verbessert

Das Empfangen von E-Mails per IMAP und POP3 wurde vollständig überarbeitet. Vor allem IMAP war bislang kaum einsetzbar, wenn die Zahl der Konten und Ordner hoch war. Das gehört mit Revolver 9 der Vergangenheit an. Außerdem ist die allgemeine Performance beim Empfangen von E-Mails gestiegen.

Die neue E-Mail-Engine ist heute auf unserem unserem eigenen Revolver-Server in den Live-Betrieb gegangen. In den kommenden Wochen werden wir die Funktionen weiter optimieren.

Erstellt 7, Okt 2014 in News von bjoern.weiler

Ab heute (31. März 2014) wird die E-Mail-Korrespondenz über die deutschen E-Mail-Anbieter T-Online, Web.de, GMX und Freenet ein wenig sicherer.

Verantwortlich für die Sicherheit ist ein Verschlüsselungs-Standard, auf den sich die Mail-Dienstleister verbindlich verständigt haben. Über SSL (Secure Socket Layer) werden die E-Mails zwischen Absender und Empfänger auf allen Übertragungswegen verschlüsselt.

Diese von E-MAIL MADE IN GERMANY initiierte Sicherheits-Offensive ist für alle Kunden der angesprochenen Dienste verpflichtend. Haben Sie noch nicht umgestellt, kann es also vorkommen, dass Sie keine Mails mehr abrufen oder versenden können.

Damit Sie weiterhin ohne Probleme mit Revolver Ihre Mails abrufen und versenden können, müssen Sie die entsprechenden SSL-Portnummern für ein- und ausgehende Mails eingeben. Diese erhalten Sie auf den Seiten der jeweiligen Mail-Dienste:

Die Portnummern müssen Sie in Ihren Revolver-Einstellungen hinterlegen. Navigieren Sie – als Administrator angemeldet – in den Eistellungen am Einzelplatz oder Client zu „Administration/E-Mail-Konten“, wählen Sie das jeweilige Konto und öffnen Sie das Einstellungs-Fenster mit einem Klick auf „Bearbeiten“.

  1. Öffnen Sie die erweiterten Einstellungen.
  2. Setzen Sie den Haken unter „SSL-Verbindung“ und geben sie den Port ein.
  3. Wiederholen Sie den Vorgang in der Rubrik „Senden“ mit dem Postausgangs-Port.
  4. Sie haben alle Angaben gemacht? Übernehmen Sie die Einstellungen mit einem Klick auf den Button „Sichern“.
     
  5. HINWEIS:

    Ihre E-Mail-Signatur enhält Umlaute? Hier kann es vorkommen, dass es beim Abspeichern zu einem Kodierungs-Problem kommt. Bitte überprüfen Sie die Signatur nach der SSL-Eingabe. Sollten die Umlaute nicht richtig dargestellt werden, ändern Sie diese einfach wieder ab und speichern Sie erneut. 

Achja, verwenden Sie die jeweiligen E-Mail-Dienste ausschließlich im Browser, müssen Sie nichts weiter beachten. Hier wird immer eine SSL-Verbindung (erkennbar am HTTPS in der Adress-Zeile) hergestellt.

Mit sicheren Grüßen

Ihr Revolver-Team

Erstellt 31, Mär 2014 in News von bjoern.weiler
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