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Revolver 9: Tiefgreifende Änderungen in der E-Mail-Engine

Anhänge ins Dateisystem

Revolver 9 legt E-Mails und die dazugehörigen Anhänge nicht mehr in der Datenbank ab. In Revolver 8 führt das noch zu einer rasch anwachsenden Datenbank. Backups werden riesig und das Handling ineffizient.

Mit dem neuen Konzept werden Mails im Dateisystem abgelegt. Dazu erstellt Revolver 9 eine Ordnerstruktur, die nach Jahr - Monat - Tag organisiert ist. Innerhalb des Tages-Ordners werden Speicherordner angelegt, die jeweils bis zu 500 Mails aufnehmen, bevor ein neuer Ordner erstellt wird.

Dadurch, dass die Datenbank keine Anhänge mehr enthält, bleibt sie kompakt. Im Ergebnis wird das Backup wesentlich schlanker und das Neueinspielen nimmt weniger Zeit in Anspruch.

Das Backup der Mails mit Anhängen ist nun inkrementell. Das bedeutet, dass nur die Daten gesichert werden, die neu hinzugekommen sind. Auch das sorgt für ein erheblich geringeres Backup-Volumen.

IMAP und POP3 verbessert

Das Empfangen von E-Mails per IMAP und POP3 wurde vollständig überarbeitet. Vor allem IMAP war bislang kaum einsetzbar, wenn die Zahl der Konten und Ordner hoch war. Das gehört mit Revolver 9 der Vergangenheit an. Außerdem ist die allgemeine Performance beim Empfangen von E-Mails gestiegen.

Die neue E-Mail-Engine ist heute auf unserem unserem eigenen Revolver-Server in den Live-Betrieb gegangen. In den kommenden Wochen werden wir die Funktionen weiter optimieren.

Erstellt 7, Okt 2014 in News von bjoern.weiler

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