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Revolver 9: Ein Blick unter die Motorhaube

Mehr Performance, mehr Benutzer
 
Der Revolver 9 Server kann deutlich mehr Benutzer bedienen als bisher, und das mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Selbst hunderte gleichzeitige Benutzer bringen den Server nicht ins Schwitzen. Der Grund dafür ist eine technische Neukonzeption der Lastverteilung.
 
Neue Architektur
 
Der bisherige Prozess „RBalancer“ entfällt. An seine Stelle tritt der Webserver Nginx (ausgesprochen wie „engine-ex“). Er ist weit verbreitet und gilt als besonders schnell und robust. Für die Techniker unter den Lesern: Wir setzen Nginx als Load-Balancer und Reverse-Proxy ein.
 
 
Auch die Art und Weise wie Anfragen des Benutzers bearbeitet werden ist anders. Bisher wurde für jeden Client ein eigener RServer-Prozess gestartet. Dieser Prozess war exklusiv nur für diesen einen Client da. Allerdings hat er sich zu 99 % seiner Zeit gelangweilt, da für ihn nichts zu tun war. Er musste warten, bis sein Client wieder eine neue Anfrage für ihn hatte.
 
Nicht mehr einer für einen, sondern alle für alle
 
In Revolver 9 ist der komplette Pool von RServern für alle Clients da. Eine Anfrage von einem Client wird vom nächsten RServer beantwortet, der gerade zufällig frei ist. Dadurch werden die Ressourcen des Rechners viel besser ausgenutzt.
 
Antwortzeiten unter 0,2 Sekunden
 
Dazu kommt, dass die Anfragen rasend schnell abgearbeitet werden: Es vergehen meist nur 0,1 bis 0,2 Sekunden, bis die Antwort ausgeliefert wird. Lastspitzen werden abgefedert, indem mindestens vier Mal mehr RServer zur Verfügung stehen, als im Schnitt benötigt werden.
 
Um die Konfiguration des Systems muss sich niemand Gedanken machen - das übernimmt der Revolver Server Monitor vollautomatisch. Es bleibt also bei der unkomplizierten Installation per Knopfdruck.
Erstellt 27, Jun 2014 in Revolver 9 von paul.gaspar
Bearbeitet 27, Jun 2014 von bjoern.weiler

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